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Speisewassergefäß

Das Speisewassergefäß dient zur Bevorratung von Speisewasser. Im Speisewassergefäß werden das Speisewasser für die thermische Entgasung erwärmt und die Dosiermittel beigemischt.

Übersicht Speisewassergefäß

  • Mischung des Speisewassers mit Dosiermittel
  • Erwärmung des Speisewassers für die thermische Entgasung
  • Einführung des Kondensats unterhalb der Wasseroberfläche zur Geräuschverminderung
  • Energieeinsparung bis zu 2kW durch integrierten Wärmetauscher
  • sämtliche Anschlüsse an einer Stirnseite und unterhalb des Gefäßes
  • hohe Flexibilität bei der Installation

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Vorteile Speisewassergefäß

  • Energieeinsparung durch Kondensatrücklauf unterhalb der Wasseroberfläche
  • Energieeinsparung durch integriertem Wrasendampfwärmetauscher
  • Einsparung von Dosiermitteln aufgrund höherer Speisewassertemperaturen
  • Sehr flexible Anordungsmöglichkeiten
  • Optimale Anbindung an den Dampferzeuger

Funktionsweise Speisewassergefäß

Wasseraufbereitungsmodul

Das Speisewassergefäß dient zur Bevorratung von Speisewasser. Im Speisewassergefäß werden das Speisewasser für die thermische Entgasung erwärmt und die Dosiermittel beigemischt.

Das Volumen des Speisewassergefäßes sollte mindestens 50% der installierten Dampfleistung pro Stunde betragen. Dies ist unter anderem dafür wichtig, um dem Wasser ausreichend Verweilzeit zur Entgasung und Bindung mit den Dosiermitteln zu geben.

Bei ungleichmäßigem Kondensatrücklauf oder großem Volumen des Dampfnetzes sollte das Volumen des Speisewassergefäßes entsprechend höher sein.

Die Jumag Kondensatrückführung

Um die Geräuschentwicklung zu vermeiden, erfolgt die Kondensatrückführung in das Speisewassergefäß bei den meisten Speisewassergefäßen oberhalb der Wasseroberfläche. Das Kondensat verdampft nach, und das heiße Wasser fließt in das Speisewassergefäß. Der entstehende Dampf (Wrasendampf) entweicht jedoch ungenutzt durch die Entlüftung des Speisewassergefäßes. Der Nachteil dabei ist, dass die im Kondensat enthaltende Energie teilweise verloren geht, was bis zu 14% der gesamten Dampfleistung betragen kann (bei 100% Kondensatrücklauf bei 180°C).

Bei den Jumag Speisewassergefäßen wird das Kondensat unterhalb der Wasseroberfläche eingeführt. Dies ist geräuscharm möglich, da in den Jumag Speisewassergefäßen ein Schalldämpfer integriert ist. Damit kann die Kondensatenergie voll genutzt werden indem die Nachverdampfungsenergie zur Vorwärmung des Speisewassers eingesetzt wird.

Die damit eingesparte Energie kann bis zu 6,5% der Dampfleistung bzw. 26kW bei einem DG560 betragen (bei 50% Kondensatrücklauf bei 180°C)!

Der integrierte Wärmetauscher

In allen Jumag Speisewassergefäßen sind Wärmetauscher zur Vorwärmung des Speisewassers durch den entstehenden Wrasendampf integriert. Damit wird einerseits die Wrasendampfenergie genutzt, andererseits das frische Speisewasservorgewärmt und damit teilentgast. Je nach Betriebsbedingungen liegt die damit erzielte Energieeinsparung bei 1kW bis 2kW je angeschlossenen Dampferzeuger.

Die Flexibilität der Anschlüsse

Im Gegensatz zu Speisewassergefäßen anderer Anbieter, haben alle Jumag Speisewassergefäße sämtliche Anschlüsse an einer Stirnseite und unterhalb des Gefäßes.

Dadurch können die Gefäße direkt unter der Raumdecke oder in einer Ecke angebracht werden. Sämtliche Speisewassergefäße können mit einem entsprechenden Adapter auch an der Wand befestigt werden.

Unterhalb der Speisewassergefäße ist Platz für die Enthärtungsanlage, das Abschlämmgefäß sowie die Dosierpumpe.

Dadurch haben die Jumag Speisewassergefäße eine hohe Flexibilität bei der Installation.

Die Kommunikation mit dem Dampferzeuger

Die Jumag Speisewassergefäße werden über die Steuerung des Dampferzeugers geregelt. So werden die Parameter für die Dampfvorheizung und das Nachfüllen abgestimmt auf den momentanen Lastfall und entsprechend optimiert.

Besteht z.B. zeitweise eine hohe Dampfabnahme, wird die Speisewasservorheizung mit zweiter Priorität angesteuert, um nicht den Dampfdruck weiter zu belasten. Auch würde kaltes Frischwasser erst nachgefüllt werden, wenn der Wasserstand das Niveau des unteren Schwimmers unterschreitet. Dadurch wird das Wasser nicht weiter gekühlt. Ziel ist es dabei, den vollen Dampfdruck für die Verbraucher aufrecht zu erhalten.

Bei Mehrfachanlagen erfolgt die Anbindung des Speisewassergefäßes an alle Dampferzeuger mittels eines einfachen Ethernet Kabels (plug & steam).

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